An unser Schule haben wir 8 Klassen

mit etwa 200 Schüler/innen.

Unser Kollegium besteht aus 2Lehrern, 12 Lehrerinnen, 1Referendar/innen und 10 Betreuerinnen.
Unsere Grundschule wurde im Jahre 1882 erbaut, zerstört 1943 und 1952 wieder aufgebaut.

Das Kollegium

So leben und arbeiten wir an unsere Schule:

"Das Wichtigste für uns ist guter Unterricht.
Das können und sollen Sie für Ihre Kinder bei uns einfordern!"

Wir unterrichten im Sinne der Richtlinien und Lehrpläne nach unseren abgestimmten
Schul-Jahresplänen und in pädagogischer Freiheit nach den Erfordernissen unserer jeweiligen Lerngruppe und den speziellen Bedürfnissen der Kinder.
Alles "Drumherum" dient der Erhaltung und Steigerung der Unterrichtsqualität:
Konferenzen, Dienstbesprechungen, außerschulische Lernorte, Schulveranstaltungen, Teambesprechungen, Rituale, Klassenveranstaltungen, Projekte usw.

"Wir verstehen uns als professionelles Team, das gemeinsam Qualität schulischer Arbeit gestaltet."

Das bedeutet konkret:
- Konsens über die entwickelten Jahrespläne
- regelmäßige Überprüfung fachlicher Standards
- gemeinsame Fallbesprechung über Bedürfnisse und
- Förderpläne für das einzelne Kind
- gemeinsame Entscheidungen über pädagogischen Maßnahmen
- gemeinsamer Austausch über strukturierte, gut vorbereitete Elterngespräche

Das bedeutet für Sie:
Das gesamte Kollegium ist für Sie Erziehungs- und Bildungspartner für die Belange Ihres Kindes.
Nicht einer/eine für die Klasse, sondern wir alle für unsere Schule.

 

Unser Erziehungskonsens:

Nach vielen Diskussionen und Absprachen haben wir uns auf den folgenden Erziehungskonsens geeinigt. (Trotzdem freuen wir uns weiterhin über konstruktive Anregungen)

Vereinbarungen für das Zusammenleben in der Grundschule Kratzkopfstraße

Wir alle gehören zur Grundschule Kratzkopfstraße: die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer, die Sekretärin, die Hausmeisterin, die Eltern und Angehörigen der Schüler und die Betreuerinnen.

Unsere Schulordnung wurde von Kindern, Lehrern, Eltern und Betreuern gemeinsam erarbeitet. Sie hat zum Ziel, dass wir uns alle in der Schule wohlfühlen, in Ruhe lernen und friedlich zusammenleben. Das gelingt nur, wenn jeder Achtung vor den anderen hat. Wir grüßen einander, um zu zeigen, dass wir uns freundlich begegnen.

Schulhof

Wir spielen friedlich und rücksichtsvoll auf dem Schulhof zusammen. Auch bei "wilden" Spielen achten wir auf unsere Wortwahl und respektieren das Recht der Anderen ungestört zu sein.

Spaßkämpfe, Schneebälle werfen, das Klettern auf Mauern, das Huckepacktragen, Ballspiele, der Aufenthalt in den Fensternischen, das Herausspringen aus der Rutsche und das Spielen auf den Treppen, machen zwar Spaß, können aber bei 200 Kindern auf dem Schulhof schnell zu ernsthaften Verletzungen führen. Das wollen wir nicht!

Um unsere Schule herum herrscht viel Verkehr, deswegen bleiben wir auf dem sicheren Schulgelände!

Wir gehen sorgfältig mit den Spielgeräten um. Wir hören auf das, was die aufsichtsführenden Lehrerinnen und Betreuerinnen sagen. Bei Konflikten, die wir nicht alleine lösen können, wenden wir uns an die aufsichtsführenden Lehrerinnen ( das ist kein Petzen).

Die Helferkinder aus den 4. Schuljahren geben den 1. Klässlern Tipps, was man auf dem Schulhof spielen kann und wie man Konflikte friedlich löst. Für eigenes Spielzeug (wie Karten, Gameboys, Roller....) ist jedes Kind ganz allein verantwortlich. Das Suchen nach verloren gegangenen Spielsachen, daraus entstehender Kummer oder Streit, nimmt uns allen wertvolle gemeinsame Zeit. Die können wir viel besser gemeinsam verbringen!

Schulgebäude + Schulgelände

Unterrichtsmaterialien (Bücher, Computer, Spiele,...) sind für einen Gebrauch über mehrere Jahre gedacht und müssen sorgsam behandelt werden. Kleidung und Schulsachen, die anderen gehören, nehmen wir nicht und beschädigen sie nicht. Unsere Kleidung nehmen wir vollständig mit nach Hause und vergessen nicht, auf den Fluren aufzuräumen. Wir spielen nicht in den Beeten und auf der Wiese, damit auch unsere Pflanzen und der Rasen ungestört wachsen können.

Damit wir gemeinsam und ungestört lernen können:

  • halten wir die Klassenregeln ein
  • bin ich bereit, Hilfen anzunehmen, aber auch anderen Hilfe anzubieten.
  • gehen wir leise und langsam durch die Flure
  • klopfen wir an, wenn wir einen Raum betreten
  • haben wir unsere Materialien wie Schere, Kleber, Turnbeutel,...dabei.
  • beim gemeinsamen Essen in den Klassenräumen oder der Betreuung bleiben wir sitzen und verhalten uns so, dass alle ungestört ihr Essen genießen können.

Zur Toilette gehen wir stets zu zweit, Toiletten sind kein Spielplatz. Wir hinterlassen die Toiletten sauber. Während der Hofpause gehen wir nur dann auf die Toilette, wenn wir uns bei der Aufsicht abgemeldet haben. So können wir alle sicher sein, dass immer jemand weiß wo wir sind und dass es uns gut geht.

Verhalten auf dem Schulweg

Ich verhalte mich auf dem Schulweg rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst meinen Mitschülerinnen und Mitschülern gegenüber. Ich denke an die besprochenen Verkehrsregeln. Ich halte mich an den besprochenen Schulweg, lasse mich nicht von Anderen ansprechen und mitnehmen. In meine Klasse/in das Schulgebäude gehe ich ohne zu drängeln, aber erst, wenn es die aufsichtsführende Lehrer sagen oder wenn es läutet.

Unterrichtsgänge, Ausflüge, Klassenfahrten und Schwimmunterricht

Bei diesen gemeinsamen Veranstaltungen verhalte ich mich so, dass niemand gefährdet wird. Ich befolge die besprochenen Regeln und benehme mich ordentlich im Straßenverkehr.

Hilfe bei der Einhaltung der Vereinbarungen

Manchmal ist es nicht so leicht, alle Vereinbarungen einzuhalten. Dann kann es passieren, dass Kinder körperlich oder seelisch verletzt werden oder das Gegenstände zerstört werden. Wie können Kinder so etwas einerseits wieder gut machen und andererseits lernen sich in Zukunft an die Vereinbarungen zu halten? Bei solchen Vorfällen helfen die Lehrerinnen, Lehrer und Betreuerinnen. Sie führen Gespräche und versuchen Streit zu schlichten, so dass sich Kinder vertragen. Sie helfen auch dabei, eine geeignete Wiedergutmachung auszusuchen.

Das sind Möglichkeiten der Wiedergutmachung, die Ihr dem verletzten Kind anbieten könntet:

  • Eine Entschuldigung an das andere Kind schreiben
  • Mit dem anderen Kind ein Spiel seiner Wahl spielen
  • Eine Aufgabe für das andere Kind übernehmen (z.B. einen Klassendienst)
  • Ein Gespräch mit dem anderen Kind führen
  • Bei einer Aufgabe (z.B. Klassendienst) helfen
  • Dem anderen Kind versprechen, in Zukunft rücksichtsvoller zu sein

Das sind Möglichkeiten der Wiedergutmachung, wenn etwas beschädigt wurde:

  • Den Schaden selbst reparieren
  • Bei der Reparatur helfen Ø Für den Schaden aufkommen
  • Eine Aufgabe für jemanden übernehmen, der den Schaden repariert

Das sind Möglichkeiten, sich die Vereinbarungen noch einmal bewusst zu machen und rücksichtsvolles Verhalten zu lernen :

  • Die Vereinbarungen noch einmal lesen
  • Wichtige Regeln, an die man sich besonders erinnern möchte, unterstreichen
  • Zu einzelnen Regeln die eigene Meinung aufschreiben
  • Eine Konfliktsituation beschreiben (mündlich oder schriftlich) und sich eine andere Lösung dazu überlegen
  • Unter Anleitung den Vorfall nachspielen und zu einer besseren Lösung kommen
  • Sich vorstellen, wie sich das andere Kind gefühlt haben könnte und dies beschreiben (mündlich oder schriftlich)

Dazu wird ein "Trainingsraum" eingerichtet, wo ihr solche Übungen in der zweiten großen Pause unter Aufsicht einer Betreuerin oder im Förderunterricht unter Aufsicht einer Lehrerin/eines Lehrers machen könnt.

Vereinbarung

Ich habe diese Regeln gelesen und verstanden. Ich bemühe mich ernsthaft, sie einzuhalten.

______________ (Unterschrift des Kindes)

Wir unterstützen unser Kind und die Schule in diesem Sinne.

__________________ (Unterschrift der Eltern)